Laurenz Theinert, visual piano
Philipp Neuberger, Orgel
Laurenz Theinert erfand 2008 das „Visual Piano“ – ein MIDI-basiertes Bildinstrument, das ihm erlaubt, Licht in Echtzeit zu spielen und damit Zeit und Raum visuell zu formen. Die Performances sind dabei weder vorprogrammiert noch starr: In offenen Dialogen mit Musikern entstehen im Moment komplexe Lichtkompositionen, die den Raum immersiv und raumfüllend durchdringen. Durch 360°-Panorama-Projektionen erschafft Theinert eine Form visueller Musik – abstrakt, lebendig, unmittelbar. Es besteht bewusst keine technische Kopplung zwischen Ton und Bild, um einen spontanen und intuitiven Austausch zwischen Klang und Licht zu ermöglichen. Dabei werden die starren Begrenzungen des Raums aufgehoben und verwandeln sich in dynamische visuelle Erlebnisse, die durch Bewegung, Rhythmus und Struktur wahrgenommen werden.
Laurenz Theinert schafft nicht einfach Bilder – er gestaltet Licht als Sprache, Raum als Instrument, Zeit als Komposition.
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang.
Foto: Alexander Koch
