Das Posaunenquartett Opus 4 – bestehend aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters Leipzig, der Staatskapelle Halle und der Sächsischen Bläserphilharmonie – lässt fünf Jahrhunderte Musikgeschichte lebendig werden: von der Vokalpolyphonie der Renaissance bis zu zeitgenössischer Klangkunst.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Bearbeitungen geistlicher Chorwerke sowie der bekannten D-Moll Toccata Johann Sebastian Bachs deren spirituelle Tiefe und klangliche Leuchtkraft im warmen, homogenen Ton der Posaunen eindrucksvoll zur Geltung kommen. Seinen Abschluss findet das Programm mit dem virtuosen „Posaunenquartett Nr. 2“ (2015) der taiwanischen Komponistin I-Lun Liu, das eigens für das Quartett geschrieben wurde.
Das Quartett musiziert auf Barockposaunen und sogenannten „Kruspe-Posaunen“, wie sie auch von den Wiener und Berliner Philharmonikern genutzt werden. Diese gehen auf den bedeutenden deutschen Instrumentenbauer des 19. Jahrhunderts zurück und verleihen dem Posaunensatz einen typischen homogenen und weichen Klang.
Mit sensibler Musikalität und kraftvoller Ausdrucksstärke begeistert Opus 4 seit über 30 Jahren sein Publikum. Die vier Musiker verbinden stilistische Vielfalt mit tiefem Gespür für Raum und Klang. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie CD-Produktionen dokumentieren die Aktivität und Vielseitigkeit des Posaunenquartetts Opus 4.
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang
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